Jungblut

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Jungblut: „Das Leben mit 25“

Die Band einer Sängerin nach ihr zu benennen kann in vielen Fällen von Vorteil sein. Da die Musiker aber in „Christina Jung Quartett” zu sehr im Hintergrund stehen und eine Sängerin ohne Musiker nicht klingen kann, entschied sich Christina Jung bei der Gründung der Band 2004 für ein Wortspiel mit ihrem Nachnamen. welches auch stellvertretend für die Musik und die Musiker gelten sollte. So entstand der Name „Jungblut”. Er steht nun für vier noch studierende Jazz-Musiker, die mit ihrem jungen Blut die deutsche Jazzszene beleben. Jungblut, Frischfleisch, frische Musik- Lebendige Musiker, junge Talente, fließende Rhythmen, junge Texte und frische Arrangements von ausgewählten Jazz-Standards zeichnen diese Band aus. Dabei hat die Band nicht den Anspruch, noch nie da Gewesenes neu zu erfinden, sondern ein Einheit zu bilden und zu versuchen, den Spaß an der Musik auf das Publikum zu übertragen. Dazu haben alle Bandmitglieder den Anspruch, überzeugend sie selbst zu sein. Denn nichts ist wichtiger auf der Bühne, als die individuelle Persönlichkeit jedes Einzelnen in der Musik und im Ausdruck zu hören. Jedes eigene Stück und alle Arrangements entstehen in dieser Band in Zusammenarbeit. Die Idee für ein Arrangement oder die Rohfassung eines neuen Stückes kommt meist von der Sängerin. Erst die Zusammenarbeit der vier Musiker gibt den Liedern jedoch den letzten Schliff. In den Stücken finden sich häufig Einflüsse norwegischer Jazzsängerinnen, wie zum Beispiel Torun Eriksen. Dies äußert sich vor allem im Bandklang, der Freude am Musik machen und der Natürlichkeit auf der Bühne. Am aussagekräftigsten für den Stil und den Klang der Band sind das selbstgeschriebene Stück „Secret Song” und das Arrangement des Beatles-Stückes „Blackbird”. Kein Wunder, dass die Sängerin kürzlich mit einem hochdotierten Jazzpreis ausgezeichnet wurde. Und über ihr Album „Das Leben mit 25″ schreibt Melodie und Rhythmus” schlicht: „…Das Beste für einen Winterabend”.

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